Die Förderung der Nutzung von IKT bei pädagogischen Aktivitäten im Wissenschaftsunterricht

  • 0 Kommentare
  • 51842 Aufrufe
  • Bewertungen
en, es, bg, cs, da, el, et, fi, fr, hu, it, de, lt, nl, pl, ro, lv, pt-pt, sk, sl, sv
Schulen
Die Förderung der Nutzung von IKT bei pädagogischen Aktivitäten im Wissenschaftsunterricht

Das mit Unterstützung des EU-Programms für lebenslanges Lernen finanzierte FICTUP-Projekt (Förderung der Nutzung von IKT in der pädagogischen Praxis) zielt darauf ab, a) innovatives Schulungsmaterial für pädagogische Aktivitäten mit IKT, begleitet von einem intensiven Betreuungsprozess, zu entwickeln und b) die Auswirkung des Materials und der Betreuung auf die Nutzung von IKT im Klassenraum durch neu ausgebildete Lehrkräfte zu prüfen.

Das zur Gewährleistung der Zugänglichkeit von erfahrenen und neu ausgebildeten Lehrkräften entwickelte innovative Schulungsmaterial konzentriert sich auf spezifische Klassenraumaktivitäten, bei denen IKT zur Anwendung kommen. Jeder Fall umfasst eine detaillierte Beschreibung der jeweiligen Aktivität (PDF-Datei) und drei kurze didaktische Videos (Dauer ca. 26 Minuten) zu den während der Aktivität ins Spiel gebrachten transversalen IKT-Kompetenzen. Während des ersten Projektjahrs wurden neun Szenarios implementiert, von denen einige explizit auf die Verwendung von IKT im Wissenschaftsunterricht ausgerichtet waren. Diese Arbeit stellt eine Reihe von Anwendungsbeispielen, wie „Anordnung – Messung – Evaluation: Messungen in der Physik“ (Ungarn), „Erforschung von Wachstumsfaktoren: die Anwendung des entdeckenden Lernens auf die Biologie“ (Finnland) und „GeoGebra-Software: der Mathematikunterricht“ (Frankreich) vor.

Der zunehmende Einsatz von IKT hat auch zur Einführung neuer pädagogischer Ansätze, wie dem ressourcenbasierten Lernen (RBL), geführt, durch die verschiedene Lernanforderungen von einer breiten Palette an IKT-Tools gestützt werden. Besonders wissenschaftliche Themen sind extrem offen für die vom RBL und den damit verbundenen IKT-Tools gebotenen Vorteilen. Die Einführung der technologiegestützten kollaborativen Recherche erlaubt es den Lehrkräften, die Bildungsumgebung als integriertes Ganzes zu gestalten, das den Lernenden relevante technologische Werkzeuge zur Verfügung stellt, sie zur effektiven Zusammenarbeit ermutigt und kreative Methoden auf hohem epistemologischen Niveau für die Arbeit mit Wissen fördert.

Dieser Beitrag wurde bisher noch nicht kommentiert.