SCORM Spezifikationen für eine Schwellenwelt: Sprachenvielfalt in der Arbeit

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Hochschule, Lernen & Gesellschaft
SCORM Spezifikationen für eine Schwellenwelt: Sprachenvielfalt in der Arbeit

Die weltweite Verbreitung von E-Learning-Modellen, -Techniken und -Lösungen, sowie die neue Herausforderung der digitalen Spaltung, bringen Schwellenländer in die Lage, sich an diesem unausweichlichen, globalen Prozess in der Bildung zu beteiligen. Viele Projekte, Gemeinschaftsarbeiten und Initiativen versuchen angemessene Lösungen zu erarbeiten, um die elektronische Kluft in der Bildung durch die Definierung von Standards und deren Implementierung zu verringern und zu überbrücken.

Die Pioniere des E-Learning in der Luftfahrt und der militärischen Industrie waren die Ersten, die Spezifikationen erstellten für die Harmonisierung und Strukturierung interoperabler Systeme für die Zusammenarbeit, um Content-Ressourcen und Schulungsverfahren durch Information und Kommunikationstechnologie (IKT) austauschen zu können. Viele Spezifikationen und De-Jure-Standards wurden veröffentlicht, um das E-Learning zu harmonisieren: Das Global Learning Consortium entwickelte die Instructional Management Systems (IMS) und das Verteidigungsministerium der USA (DoD) sorgte für die weltweite Verbreitung des Sharable Content Object Reference Model (SCORM). Nachdem dies zunächst die angelsächsischen Gemeinschaften bediente, gewannen diese Initiativen zunehmend Bedeutung für internationale kulturelle und akademische Strukturen, die sich darüber bewusst wurden, das kulturelle und sprachliche Vielfalt durch Bildung gestärkt werden müssen. Die Agentur französischsprachiger Universitäten (AUF) ist eine der internationalen Einrichtungen, die sich der internationalen Bewegung zu E-Learning-Standardisierung als Relaisstation für seine Partner in Sprache und Kultur angeschlossen haben. Eine der wichtigsten Initiativen, die die AUF dazu ergriffen hat, ist die Mitarbeit an der Erstellung standardisierter Ressourcen aus dem Bildungsbereich für Lehrende und Lernende für den Anwendungsbereich seiner französischsprachigen Partnerregionen und auf der Grundlage von lokalen sprachlichen und kulturellen Spezifikationen.

Diese Arbeit beschreibt die Verfahren, Ergebnisse und Perspektiven derartiger Initiativen und stützt sich dabei auf die Erfahrungen der AUF mit den SCORM-Spezifikationen als Weg weisendem Modell auf dem Gebiet internationaler E-Learning-Standards.

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