Ein praktischer Führer für die Einführung von e-Kompetenzen in der Schule
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Das Projekt I-Curriculum bietet Lehrkräften eine Reihe von Leitlinien für die Anpassung ihrer Praktiken an die Anforderungen der Wissensgesellschaft.
Wie sollten die IKT in die Schullehrpläne eingebunden werden? Welche Fähigkeiten benötigen Schüler, um als „digital alphabetisiert“ (digitally literate) gelten zu können? Wo liegt der Unterschied zwischen der Fähigkeit, Technologie zu bedienen, und der sich durch sie ergebenden Veränderung des Denkens?
Das I-Curriculum-Projekt hat einen Bezugsrahmen für die Beantwortung dieser Fragen entwickelt. Dieser Rahmen zeigt die Fähigkeiten auf, die erforderlich sind, um eine Reihe grundlegender e-Kompetenzen zu erwerben, und bietet Kriterien für ihre Beurteilung an. Die Zielsetzung von I-Curriculum ist es, ein nützliches Instrument für die Planung von Aktivitäten im Klassenraum zur Verfügung zu stellen. Das Projekt strebt danach, die Nutzung der IKT zur Förderung der Wissensbildung zu stimulieren, anstatt sie einfach nur operativ einzusetzen.
Hauptresultat des Projekts ist ein Reihe von Leitfäden, die von der I-Curriculum-Website heruntergeladen werden können. Zu den wichtigsten dieser Dokumente gehört der Lehrerleitfaden.
Die Leitfäden sind an zwei Hauptachsen ausgerichtet: Die horizontale Achse kategorisiert die verschiedenen Typen der Kompetenzentwicklung, die vertikale Achse repräsentiert die Ebenen von Fähigkeiten und Kompetenzen, die durch die verschiedenen Curricula angestrebt werden.
Im Folgenden wird zunächst die horizontale Achse dargestellt:
- Operative Fähigkeiten: Das Erlernen der effizienten Nutzung der Werkzeuge und der Technologie.
- Integrierendes Curriculum: Hier wird der Nutzen von Technologie auf bereits vorhandene Lehrpläne und die Organisation von Lehren und Lernen angewendet.
- Transformationales Curriculum: Basiert auf der Auffassung, dass das Wissen, über das wir verfügen können, und das Wie und Wann des Wissenserwerbs sich durch die Existenz der von uns genutzten Technologien geändert haben und dass der Lehrplan und die Organisation des Lehrens und Lernen diese Änderungen widerspiegeln müssen.
Die vertikale Achse unterteilt die mit der Nutzung digitaler Technologien verbundenen Aktivitäten in vier Untergruppen:
- Austausch und gemeinsame Nutzung von Informationen; Kommunikation und Zusammenarbeit
- Recherche: Auffinden von Informationen
- Modellierung: Ideen entwickeln und Dinge geschehen machen
- Arbeitspraktiken und Einstellungen
Aus diesen Achsen ergibt sich eine Matrix, die die wichtigsten Kompetenzen enthält, die der Lerner im Umgang mit IKT entwickeln sollte. Darüber hinaus stellt sie den Lehrkräften Kriterien zur Bewertung der Lernerfolge zur Verfügung.
Die I-Curriculum-Leitlinien enthalten auch Elemente für die praxisbezogene Reflexion: eine Reihe von Aspekten, über die im Kontext jeder Aktivität mit IKT nachgedacht werden muss. Und schließlich umfasst der Leitfaden praktische Informationen dazu, wie Lehrkräfte das Geleistete bewerten und das in Zukunft zu Leistende modifizieren können. Es wurde eine Reihe von Parametern identifiziert, die es erlauben, das Lernszenario zu verstehen, die eigene Aktivität zu beobachten, die Informationen vollständig zu analysieren und die eigenen Praktiken zu bewerten.
Das I-Curriculum-Projekt bietet einen ersten Ansatz für die effiziente Nutzung von IKT in der Unterrichtsumgebung. In der folgenden Matrix sind die Hauptparameter der vier Metakompetenzen auf den drei Kompetenzerwerbsebenen zusammengefasst dargestellt:
|
Transformational |
Integrierend |
Operativ |
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Das Bildungsministerium der flämischen Gemeinschaft (Belgien) hat rund 70 Kompetenzen identifiziert, die von Grundschüler/innen erworben werden sollten. Der Artikel „IKT-Kompetenzen bei Grundschulkindern“ fasst die Ergebnisse dieser Studie zusammen.
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